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Wohnungseigentumsrecht


Das Wohnungseigentumsrecht findet seine Grundlagen im Wohnungseigentumsgesetz (WEG). Es regelt die mannigfaltigen Rechtsbeziehungen der Eigentümer einer Wohnungseigentümergemeinschaft.

In aller Regel hat man es in diesen Fällen mit zahlreichen Beteiligten zu tun. Dies können neben den einzelnen Wohnungseigentümern als bloßen Miteigentümern oder in herausragenden Funktionen (Beiräte, Hausverwalter, Hausmeister etc.) insbesondere externe Verwalter, Mieter einzelner Wohnungen oder Nachbarn des Gemeinschaftseigentums usw. sein.

Der mit der Sache befasste Rechtsanwalt wird deshalb stets bemüht sein, im Hinblick auf die vielfach bereits innerhalb der Eigentümergemeinschaft gegenüberstehenden Interessen eine sachgerechte Lösung herbeizuführen. Denn ähnlich wie im Nachbarrecht ist eben nicht das gänzliche Obsiegen oder Unterliegen - insbesondere vor Gericht - entscheidend. Dies hat nämlich oft zur Folge, dass die unterlegene Partei in erhöhtem Maße frustriert ist und deshalb auf die nächste Gelegenheit zur "Revanche" wartet. Dieses ständige Belauern kann in einem derartig engen und auf gegenseitige Rücksichtnahme angelegten Nachbarschaftsverhältnis wie der Wohnungseigentümergemeinschaft auf Dauer nur Verlierer auf beiden Seiten hervorbringen.

Es fällt auf, dass oftmals unter den Wohnungseigentümern als Mitglieder einer auf Gegenseitigkeit aufbauenden Gemeinschaft selbst Unklarheit über deren Rechte und Pflichten herrscht. Hierüber klärt zwar bereits eine entsprechende Gemeinschaftsordnung als gemeinschaftsintern geltende Rechtsordnung auf, jedoch ist deren Existenz noch immer etlichen Wohnungseigentümern unbekannt. Ist diese Gemeinschaftsordnung zudem mangelhaft, dann muss das Bestreben um eine Ergänzung vordergründig sein.

Den meisten Wohnungseigentümern fehlen spezielle juristische Kenntnisse, weshalb eine entsprechende Beratung erforderlich ist. Das WEG-Recht ist zwar kein unübersichtliches Rechtsgebiet, jedoch muss gesehen werden, dass viele Bestimmungen des WEG ihre wesentlichen Ausgestaltungen erst in der Rechtsprechung erfahren haben.

Daher ist es mit einem Blick in das WEG allein nicht getan. Wer die gesetzlichen Bestimmungen des WEG, des innergeminschaftlichen Rechts und des Bürgerlichen Rechts nicht in Verbindung zu setzen vermag und die insbesondere zu den einzelnen WEG-Vorschriften ergangene obergerichtliche Rechtsprechung nicht kennt, gerät schnell in Gefahr, auch für die Zukunft Rechtspositionen einzubüßen.

Bitte beachten Sie hierbei, daß kein Fall dem anderen gleicht und Sie zur abschließenden Klärung Ihrer Fragen einen Anwalt Ihres Vertrauens befragen sollten.